Die Universität muss also der Ort sein, an dem nichts außer Frage steht: Daher haben die Studierenden der HU Berlin das Audimax besetzt, um einen Freiraum zu schaffen, der uns alle betreffen soll. Keine Blockade, keine Verweigerung. Ein kommunikativer Akt. Die Fragen reichen weit und auf sich selbst zurück.
Es geht um Bildung und damit ums Ganze.
Das betrifft nicht nur die Universität als vermeintlich „höchste Bildungseinrichtung“.
Wider diese falschen Grenzen und Hierarchien. Wider die ungerechte Selektion. Wider die Vereinheitlichung von Lehre und Forschung.
Schüler, Lehrende, Beschäftigte – alle baden wir im Schmutzwasser der Reformen und fressen die Seifenreste der finanziellen Beschneidungen gemeinsam. Genug! Schütten wir nun das Kind mit dem Bade aus und stellen uns den Problemen, indem wir nachdrücklich fordern, was eigentlich selbstverständlich sein sollte – eine freie Bildung.
Das Ziel ist ein offener Diskurs, ein gemeinsames politisches Handeln. Das wollen wir erreichen, dort wollen wir hin.
Die Studierenden der Humboldt-Universität Berlin grüßen alle besetzten Schulen, Universitäten und jeden, der sich mit uns solidarisiert. Treibt die Vernetzung voran. Bringt euch ein. Diskutiert, streitet, kritisiert. Jetzt ist die Chance da, wieder etwas zu bewegen und unseren Anliegen Ausdruck zu verleihen.
Hin zu einer unbedingten Universität, einer unbedingten Schule, einem unbedingten Miteinander!
Den aktuellen Flyer der AG Auffoderungen intern findest du hier.
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